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Red Bull Riots Nesselwang - Nachbericht

So. 12. Feb 2017, 21:04 Uhr | Redaktion |

Die Red Bull Station Riots feierten in diesem Jahr ein regelrechtes Snowboard-Festival-Wochenende. Höhepunkt der Red Bull Station Riots 2017 war der „Best Line Contest“ am Samstag. Oivind Fykse aus Norwegen konnte die Vorherrschaft der Pro-Snowboarder gegenüber den Locals verteidigen, indem er sich mit Highlight-Tricks wie einem massiven Wallride 360 out über die Police Station in die Herzen der Judges shreddete. Aber auch die Night-Foto-Session, das „Revival Of The Rebels“ sowie die “GoPro Quik App Edit of The Day Challenge” boten den angereisten Nicht-Profis die Gelegenheit ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Abgerundet durch „Chill & Grill BBQs“ und natürlich der After-Contest-Party zelebrierte Red Bull Station Riots ein Snowboard-Contest-Wochenende mit Festivalcharakter.

Das Startfeld der geladenen Street-Snowboarder bei den Red Bull Station Riots war mit Leuten wie Jesse Augustinus (NED), Ethan Morgan (USA/GER), Benny Urban (GER) & Co. schon eine gewaltige Ansage für die sechs Locals. Yanneck Konda, Samy Kautner, Florian Fischer, Ulrich Moller, Oskar Fritzsche und Dylan Norder hatten sich am Samstagmorgen ihren Weg durch den Qualifier in das Finale des „Best Line Contests“ geebnet. Mindestens drei Tricks in einer Line mussten durch das Contest-Setup im Snowpark Nesselwang gelandet werden. Konstanz, Style und hohe technische Schwierigkeitsgrade waren also gefragt. Und da Erfolg bekanntermaßen nicht von Ungefähr kommt, überzeugte aus dem Lager der gesetzten Pros der Norweger Oivind Fykse am Ende doch mit genau diesen entscheidenden Zutaten. Seiner Line, bestehend aus einem Cab 270 to Regular am Elbow-Rail, einem Frontside 270 to Regular über das Z-Rail, einem BS 360 to 50/50 am Industry Feature, einem 50/50 to Backflip Indie aus der Canon und einem abschließenden Frontside Boardslide über die Bridge war am Ende keiner gewachsen. Kevin Trammer (BEL), der Sieger aus dem Vorjahr, gelang nur beinahe der „back-to-back Win“. Kevins solide Runs den gesamten Tag über ließen den Judges keine andere Wahl, als ihn auf den wohlverdienten Rang zwei zu platzieren. Auf Grund seines Styles beim Publikum heiß begehrt, durfte der Südtiroler Max Zebe mit Platz drei die Heimreise antreten. Doch weder von Heimreise-Gedanken noch von „leer ausgehen“ war unter dem gesamten Teilnehmerfeld und Zusehern was zu spüren. Denn bei der After-Contest-Party im Bärensaal wurden alle Ohren mit ausgefeilten Beats von Dj Mittone & Eskei83 belohnt.

Further information: redbull.com/stationriots

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