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Snowboard Fahren: Tipps für Snowboard Anfänger, Teil 2

Do. 27. Nov 2014, 13:52 Uhr | Tanja Gärtner | 0 Kommentare

Du hast alles vorbereitet und die Übungen von Teil 1 zu Genüge ausgeführt?

Dann geht’s hier weiter:

1. Das Liften

Soweit so gut. Jetzt wird es Zeit für den die Anfänger in Angst und Schrecken versetzenden Lift!

Alles halb so schlimm! Bei den meisten, etwas größeren Skigebieten gibt es einen Sessellift, in den Du Dich einfach gemütlich rein setzen kannst und heil oben ankommst. Das “Rollern“ hast Du ja schon drauf, so dass das Ein- und Aussteigen kein Problem werden kann.

ohne Tipp kann das Liften zum Problem werden....

Solltest Du Dir ein Skigebiet ausgesucht haben, in dem es nur Schlepplifte gibt, schnallst Du Deinen hinteren Fuß ab, rollerst zum Einstieg, stellst Deinen hinteren Fuß auf das Anti-Rutsch-Pad zwischen Deinen Bindungen, packst Dir die Liftgabel zwischen die Beine und bleibst möglichst locker und mittig auf Deinem Board stehen bis du oben aussteigen kannst. Hier möglichst schnell aus der Bahn gehen! Der Nächste kommt!

Falls du kein Anti-Rutsch-Pad hast, findest Du welche im Boardshop.

Also: Alles kein Problem! Doch? Dann nicht verzagen und einfach weiter versuchen! Auch die größten Snowboarder hat's mal aus dem Lift gehauen!

Ein kleiner Clip zum Veranschaulichen:

 

2. The falling leaf

Oben angekommen versuchst Du im Zickzack, also wie ein fallendes Blatt, eine nicht all zu steile Piste runter zu fahren.

Sei dir bewusst, dass Du jetzt mit anderen Leuten auf der Piste unterwegs bist, die teilweise ganz schön schnell runter heizen. Also schau Dich um bevor du losfährst oder einen Richtungswechsel startest!
Fang am besten mit Backside an. Du drehst also dein Board ein wenig schräg, so dass Du etwas Fahrt bekommst. Wenn du merkst es wird zu schnell, oder du nährst dich dem Rand der Piste, verlagere Dein Gewicht auf den vorderen Fuß, bringe zuerst Deinen Oberkörper und dann Dein Board waagerecht zum Hang und gib mit beiden Beinen kräftig Druck auf deine Backsidekante.

Auch hier: Arme hoch um Balance zu halten.

Das Gleiche nochmal, aber frontside! Wenn Du bremsen möchtest, gilt das Selbe: Hinterer Fuß hinterher holen, das Board waagerecht zum Hang platzieren und die Frontsidekante belasten.

Um die ganze Sache noch zu veranschaulichen hier ein kleines Youtube-Video:


 

3. Kurven fahren

So. Jetzt kommen wir zum letzten Punkt auf unserer Anleitung. Das Kurvenfahren!

Die Drehung von der Backsidekante auf die Frontsidekante nennt sich Frontsideturn.

Du leitest die Drehung ein, indem Du in die Schrägfahrt gehst, Dein Gewicht auf den vorderen Fuß verlagerst, Deine Arme ausstreckst und in die Knie gehst. Ab jetzt ist Dein Oberkörper der Anführer. Er zeigt wo es hingehen soll und ist der Erste der sich dreht. Erst danach folgt Dein Board, dessen Tail so gut wie entlastet ist. Versuche auch nach der Drehung in Deiner Haltung zu bleiben und den nächsten Turn vorzubereiten.

Und zwar den Backsideturn. Hier gilt haltungstechnisch das Gleiche. Dein Oberkörper dreht sich mit Blickrichtung zum Berg und dein Board kommt hinterher.

Im folgenden Youtube-Video kannst Du dir das Kurvenfahren nochmal Schritt für Schritt anschauen:

 

Und zu guter Letzt fasst hier Profisnowboarder Ethan Morgen nochmal alles zusammen und hat noch den ein oder anderen Ratschlag für Dich:

 

 

Das Alles erfordert einige Übung und eventuell auch den ein oder anderen blauen Fleck.

Hier kann ich Dir nur noch einen Tipp mitgeben: Aufstehen und weitermachen!

Und damit nichts in Vergessenheit gerät, einfach nochmal Teil 1 checken....

Viel Erfolg! 

 

Und das Material zum Boarden bekommt Ihr wie immer im Boardshop....

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