boardmag.com

Test Review: Skateboard Trucks ACE 44

Sa. 28. Jun 2014, 21:51 Uhr | embeezy | 0 Kommentare

ACE-Trucks sind das Werk von Ex Independent Trucks Teammanager Joey Tershay. 2007 gründete er die Firma mit der Absicht, der Independent Stage 3 Achse, eine für ihre Wendigkeit beliebte Achse, ein Revival zu geben. Tershay nahm einige optische und technische Änderungen an der Indy Stage 3 vor, zum Beispiel versenkte er den Kingpin weit im Hanger, was Feeble- und Smithgrinds erleichtern sollte. Auch veränderte er die Anordnung von Hanger und Baseplate und den Winkel in dem sie zueinander stehen, dahingehend, dass dem Hanger auf dem Weg des Eintauchens beim Lenken mehr Drehung ermöglicht werden sollte - ich hoffe ihr könnt folgen. Schon bald machte es die Runde wie großartig diese Achsen zu fahren sind. Zuerst in Slalom Kreisen, was die Bemühungen, eine besonders wendige Achse zu entwickeln, bestätigt. ACE-Trucks rekrutierte 2008 Skategrößen wie Raven Tershay, Donny Barley und Sergie Ventura in ihr Team, die das Motto „LOOSE TRUCKS SAVE LIVES“ vorleben.

 

Wir durften die ACE 44, die einer Independent 149 entspricht, genauer unter die Lupe nehmen.

Als erstes fällt die schlanke, im Gegensatz zu einer Independent Stage X/11 oder einer Tracker Sixtrack geradezu grazile Form des Hangers auf. Auch das Gewicht besticht. Dadurch, dass einiges an Material weggelassen wurde sind die Achsen recht leicht. Genaue Gewichtsangaben habe ich nicht zu Hand, zumal es sich wahrscheinlich nur um ein paar Gramm handelt.

Der Blick auf die Lenkgummis zeigt eine gute Verarbeitung

Erstes Mal fahren:

Lenkgummies einfahren macht bei keiner Achse spaß und doch hält sich die Zeit bei den ACE Gummies in Grenzen. Sie sind von Anfang an schön weich und geschmeidig, was bei einer Achse, die auf Wendigkeit ausgelegt ist, auch Sinn macht. Die Achsen sind von der Höhe vergleichbar mit der Indy Stage X,11, also für Rollen bis 56mm ausgelegt. Nach ein paar Sessions fällt mir die einzigartige Wendigkeit auf. Davor bin ich Independent Stage X gefahren mit Bones Medium Bushings, wobei ich oft das Gefühl hatte, dass der Lenkwiderstand in verschiedenen Positionen des Hangers unterschiedlich ist. Lenkt man ein gibt es einen konstanten Widerstand, doch drückt man weiter ein, bricht der Widerstand ab und der Hanger „fällt“ weg und die Wheels knabbern am Board. Bei den ACE Trucks bleibt der Widerstand kontinuierlich vorhanden und das Lenken fühlt sich insgesamt geschmeidig an, was aber gelegentliche Wheelbites auch nicht verhindert.

 

auch nach 3 Monaten noch gut zu gebrauchen....

 

Haltbarkeit:

Nach fast 3 Monaten intensivem Curb, Rail und Cooping Gemahle erscheint so langsam der Achsstift. Trotzdem bin ich positiv überrascht, wie gut sich die Achsen gehalten haben, da ich dachte, wo weniger dran ist, geht auch weniger. Aber dem ist nicht so. Wenn man nicht täglich deutsche Bordsteine langschrabbert ist die Haltbarkeit vergleichbar Indy´s, Tracker oder Grindking Achsen.

 

Fazit:

Für den Freund des wendigen Fahrens auf jeden Fall das richtige Werkzeug. Wobei man die Achsen auch nicht auf super weich stellen muss, um die volle Wendigkeit ausnutzen zu können. Kein ständiges Rumgewackel, aber trotzdem die Möglichkeit für spontane Richtungswechsel, machen die Achsen für mich zu meinem bisherigen Achsenliebling.

Der Test wurde durchgeführt von unserem Teamfahrer Merlin Brauns. Wir danken der 24/ 7 Distribution für die Bereitstellung des Testmaterials.

und Achs-Shopping könnt Ihr In dem Shop Eures Vertrauens....

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Bild des Benutzers Gast

Type in the adjacent number to solve the CAPTCHA: 9155