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No Stress Festival 2015 - Der Nachbericht

Di. 16. Jun 2015, 21:45 Uhr | Redaktion | 0 Kommentare

No Stress beginnt am Pfingstsamstag – das heißt, das eigentliche Festival beginnt am Pfingstsamstag. Echte No-Stressler reisen aber schon donnerstagmorgens an: So bleibt genug Zeit, um die Sofalandschaft in einer der abgesteckten Parzellen aufzubauen und das Wochenende entspannt zu zelebrieren. No Stress eben.
Auch wenn wir erst am Freitagabend anreisten, war unser im letzten Jahr liebgewonnener Platz auf dem Gelände – etwas abseits, mit tollem Überblick und perfekt für unser Wohnmobil – noch frei. No Stress hieß es also von Beginn an auch für uns. Naja, nearly no stress zumindest.

Wir hatten ein paar Startschwierigkeiten am Eingang: Scheinbar war irgendetwas schief gelaufen und unsere Boardmag-Festivaltickets nicht an der Bändleausgabe hinterlegt worden. Wir möchten hierfür aber kaum das Wort „Problem“ in den Mund nehmen – denn auf die wunderbar unstressige, freundliche und hilfsbereite NoStress Community ist Verlass. Während wir es uns im Wohnmobil auf dem Campingplatz mit den ersten Bierchen gemütlich machten, kümmerte sich jemand vom NoStress darum, unsere Bändchen doch noch aufzutreiben. Natürlich mit Erfolg!

Skate-Contest zum Auftakt

Traditionell beginnt das No Stress Festival mit einem Contest auf dem Skateplatz am Fuße des Geländes. So natürlich auch dieses Jahr: Mit fünfzehn Teilnehmern ein kleines aber feines Starterfeld. Schön zu sehen war, dass einige Jungs extra dazu anreisen – der Contest gilt für sie nicht nur als Bonus zum Festival, sondern hat seinen ganz eigenen Stellenwert.

Skate Contest mit No Stress

Skate Contest mit No Stress

Afrob, die Cali Agents und mittendrin ein Überraschungsei

Dann begann das richtige Festival. Für uns sogar mit Heimatfeeling: Den Auftakt machte Otto Normal aus Freiburg! Weiter ging es an diesem Abend mit Afrob, der die gut gefüllte Waldschneise auf die Stuttgarter Art zum Beben brachte, gefolgt von DCVDNS, den Cali Agents und Funkdoobiest.
Um ein Uhr stieg die Spannung: Zwischen dem offiziellen Line Up erwarteten wir nun den Special Act. Dieses Jahr hatten es die Veranstalter geschafft das Geheimnis darum so gut zu hüten, dass scheinbar tatsächlich niemand bescheid wusste, was uns erwartet – demnach standen alle vor der Bühne wie vor einem ungeöffneten Überraschungsei. Bis dann endlich das Geheimnis gelüftet wurde: Genetik würden die kommende halbe Stunde die Bühne rocken!
Wie es bei Überraschungseiern eben so ist, rief die Enthüllung gemischte Gefühle beim Publikum hervor: Die einen zogen sich enttäuscht auf den Zeltplatz zurück, während die anderen dafür umso verrückter am Bühnenrand feierten.

Musik von den USA bis Urbayern

Auch der Sonntag begann für uns wieder mit halben Heimatgefühlen: Freiburger Backup-MC für den wortgewandten Waldo the Funk! Darauf folgte der erste US-Besuch des Tages, Talib Kweli. Für die wenigen No-Stressler, die es schon zu so früher Stunde zur Bühne geschafft hatten, hatte er einen weiteren Überraschungsgast in petto: Seinen Sohn.

Nach einer Pause für uns ging es mit einer der wenigen weiblichen Akteurinnen dieser Szene, MC Melodee, und urbayrischem Rap von Liquid weiter.

Wenig später füllte sich die Schneise noch einmal bis aufs Äußerste: Die Bühne gehörte nun Haftbefehl. Darauf folgten der wunderbar wortgewandte Edgar Wasser und die leicht melancholischen OK Kids, bevor Apollo Brown & Ras Kass den Abschluss machten.

Party bis zum Umfallen

Party bis zum Umfallen

Der Montag war, wie jedes Jahr, dem Ausschlafen, Packen und Müllsammeln gewidmet. Beseelt vom No Stress Fieber, vollgesogen mit Musik und schönen Eindrücken und glücklich über das stabile Wetter, fuhren dann alle nach und nach wieder davon.

Danke, No Stress!

NoStress Community, auch dieses Jahr haben wir uns wieder äußerst wohl und umsorgt von euch gefühlt! Es war uns eine Ehre, eure Gäste sein zu dürfen!!

Bericht: Gesine Schrammel

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