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Test Review: Longboard LOADED Tesseract

Fr. 03. Jan 2014, 18:10 Uhr | leonardrubin | 0 Kommentare

Der gute Ruf der Brettermanufaktur LOADED kommt nicht von ungefähr....

 

Ob Allrounder, Fattails oder Dancer. In jeder Abteilung des Longboardsports ist etwas dabei; außer in der Downhillsektion. Es hat schon immer eine Downhillkonstruktion in der Longboardauswahl von LOADED gefehlt. Bis heute. Die Ansage des Tesseracts hat in der Boarderscene für große Aufregung gesorgt. Endlich mal eine ordentliche Downhill- und Freerideplanke, die gleichzeitig durch sein gutes Aussehen und außergewöhnliche Bauweise und Konstruktion viele andere Downhillbretter auf dem Markt in den Schatten stellt. Dieser neue Stern am Longboardhimmel wurde nun von uns, der BoarfCrew, ohne Rücksicht auf Verluste in die Mangel genommen und wir erlangten dadurch viele neue, uns unbekannte, Fahrerfahrungen, die wir Euch gerne mit unserem Feedback näher bringen wollen.

 

Zuerst kommen wir zu den visuellen Eigenschaften des Boards: Das Erste, was uns aufgefallen ist, war das auffällige Design und die Bauart des Bretts. Die Rückseite des Boards besteht aus recht- und dreieckigen Farbformen und ist von einer dünnen Korkschicht überzogen. Diese besitzt eine gerillte Oberfläche und dient als Vibrations -und Schockabsorber, um so wenig wie möglich von Straßenunebenheiten zu spüren. Das Board ähnelt einer Mischung aus dem LOADED Chubby Unicorn und dem Kanthaka, nicht nur optisch, sondern auch funktionell. Das Design auf der Oberseite, das per Laser aus dem rohen Griptape ausgeschnitten wurde, passt zum aggressiven und symmetrischen Design des Bretts. Die tellerförmigen Kicktails sind wie gemacht für fette Ollies und sind wie der Rest des Boards symmetrisch angeordnet, womit das Tesseract perfekt zum Freeriding geeignet ist.

Das Brett ist wie ein Bambus-Glasfasersandwich, das von einer dünnen Korkschicht laminiert ist. Obwohl das Tessearct verhältnismäßig leicht und dünn ist, verfügt es über eine grandiose Stabilität und Agilität, auch bei sehr hohem Speed. Es bestehen zwei Möglichkeiten, die Achsen zu montieren. Zum einen, dass der Achsenabstand nur noch 24,5 Inches beträgt, wobei es mehr fürs Freeriding geeignet ist. Zum anderen, dass der Abstand 26 Inches beträgt, wodurch mehr Stabilität bei hoher Geschwinidgkeit gegeben ist, was für den Downhilleinsatz optimal ist.

Das Rockershape und das W-Concave bieten sehr guten Halt bei Slides aller Art. Man weiß genau, wo man steht und hat die perfekte Kontrolle über das Board. Die ‚wheel well flares’ sind da, um gefährliche Wheelbites zu verhindern und um einen sichereren Stand zu sichern. Die ‚Gaspedals’ sind perfekt platziert und unterstützen ‚Toeslides’, da man seinen Fuß mehr auf die Seite des Bretts stellen kann, wodurch mehr Halt gewährleistet ist und mehr Druck auf das Board ausgeübt werden kann. Das W-Concave ist eine ungewöhnliches Shape, das jedoch sehr angenehm ist und verhältnismäßig sanft im Vergleich zum Chubby Unicorn ist. Hierdurch sind längere Sessions und Long-Distance-Pumping möglich.

Durch die Länge des Boards ist es nicht unbedingt zum ‚Dancen’ geeignet, was jedoch nicht bedeutet, dass man es nicht versuchen sollte. Die unvermeidbaren Abnutzungen sind bei den Gaspedals sehr schnell zu erkennen, da sie eine ungeeignete Angriffsfläche bieten. Dieses Problem ist jedoch sehr schnell mit einem Streifen Griptape behoben und ist somit kein gravierender Minuspunkt.

Das LOADED Tesseract wurde mit einem Paar Randall 180 mm Trucks, MODUS Titanuim Kugellagern und vier gelben ORANGATANG Moronga zershreddet und erhählt folgendes Testergebnis:

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir sehr zufrieden mit dem Tesseract sind und viele spaßbringende Fahrstunden damit hatten. Im Preisleistungsverhältnis bekommt das Brett eine glatte Zwei, da es unserer Meinung nach für circa 220 Euro etwas zu teuer ist. Die neue Korkkonstruktion hat uns sehr überrascht, dass man wirklich einen spürbaren Unterschied wahrnimmt und somit ein stabileres und ruhigeres Fahrfeeling genießen kann. Anhand des Preises und des Einsatzgebietes kamen wir zu dem Schluss, dass es kein Board für Anfänger, sondern für fortgeschrittene Longboarder ist. Die Fahreigenschaften und das Design befördern das Board auf unsere Favoritenliste. Es ist seit 6 Wochen im ständigen Gebrauch und leistet treue Dienste. Wir hoffen, dass wir Euch einen kleinen Überblick über das LOADED Tesseract geben konnten und wünschen euch noch ein frohes neues Jahr.

tested and approved by BoarfCrew

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