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Test Review: Longboard Fullface Helm T8 Racer

Fr. 20. Jan 2017, 15:20 Uhr | Timotheus Kredel |

Test Review: Longboard Fullface Helm T8 Racer

Das Wichtigste beim Longboarden ist wohl der Schutz bzw. die Sicherheitsausrüstung. Wie heißt es so nett „No Helmet = no respect“. Und das stimmt auch. Wenn es schneller wird, sollte man unbedingt zu einem Fullface Helm greifen, um auf der sicheren Seite zu sein. Ich habe mir den bewährten „T8 Racer“ von Triple8 geschnappt und einige Zeit lang getestet, ob der speziell für das Longboarden entwickelte Helm auch hält, was er verspricht.

Facts:

  • Kommt mit Polstern für die Größen L und XL
  • Wiegt 969 Gramm
  • Aerodynamische Form
  • Fiberglas Schale
  • Spliterfestes, getöntes Visier zum hochklappen
  • EPS Schaumstoff Futter
  • Erfüllt die Normen für Downhill-Mountainbike-Rennen Helme und die Normen für Benutzer von Skateboards und Inlinern (CPSC 1203 ASTM F1952 Fahrrad & CE EN 1078 )

Verarbeitung und Lieferumfang:

Der Helm wirkt direkt beim Auspacken hochwertig, er kommt in einer Stoffhülle zum Transport eingepackt. Das Visier ist mit einer Folie geschützt, dass es beim Transport nicht zerkratzen kann. Der Helm weißt keinerlei Produktion Mängel auf und ist extrem hochwertig verarbeitet. Die Farbe, matt Blau, ist kratzfest und bekommt auch beim Transportieren ohne Hülle nicht so schnell Kratzer. Ebenso das Visier, auch diese bekommt, wenn man ein wenig Acht gibt und nicht drüber kratzt, keine größeren Schrammen. Etwas schade ist, dass der Helm nur mit einem Visier kommt und nicht wie beispielsweise der TSG Pass mit einem verspiegeltem und einem durchsichtigen. Hier muss man mit dem dunkel getönten Visier einen kleinen Kompromiss eingehen. Wenn man abends fährt, oder bei bewölktem Himmel, kann das Visier schon etwas dunkel sein. 

Durch die kleine Form des Helmes hat man gute BewegungsfreiheitDer Helm ist extrem hochwertig verarbeitet

 

Der Helm an sich ist schön klein und leicht und hat man ist superbeweglich damit. Er passt zum Transport gut in einen Rucksack hinein. Durch die aerodynamisch Form ist man in der Tuck windschnittig unterwegs und der Wind rauscht über einen Hinweg.

Der Verschlussmechanismus für den Helm ist optimal gelöst. Man hat eine normale Schnalle, die sicher ist und nicht aufgeht. Auch mit Handschuhen kann man den Helm gut auf- und zu machen. Das Visier lässt sich mit Hilfe von zwei Schraubverschlüssen festziehen, damit es nicht beim Fahren herabfällt. Diese Verschlüsse muss man aber hin und wieder mal festziehen, damit das Visier hält.

Sitz und Comfort:

Der Helm kommt immer mit 2 verschiedene Polster Größen, d.h. man kann ihn sich weitgehend anpassen, wie man möchte. Im Helm kann man verschiedene Elemente herausnehmen, auch zum Waschen ist es extrem praktisch, da der Helm im Sommer anfangen kann zu stinken.

Durch verschiedene Polster kann man den Helm individuell anpassenDurch verschiedene Polster kann man en Helm individuell anpassen

 

Ich habe die XL-Polster im Helm gelassen und muss sagen, dass ich schon ziemlich am Anschlag war. Einen größeren Kopf sollte man nicht haben, dann wird es schon extrem eng. Ob der Helm nun gut passt oder nicht, ist von Kopf zu Kopf unterschiedlich. Aber mit den wechselbaren Polstern sollte eigentlich jeder eine Einstellung finden, die angenehm ist. 

Ich kann den Helm einige Zeit tragen, aber keinen ganzen Tag am Stück, da ich sonst Kopfschmerzen bekomme.

Sicherheit:

Wie anfangs schon erwähnt, bringt der Helm einiges an Zertifikaten mit sich. Natürlich sind das nur Buchstaben und sagen dem Leihen nicht unbedingt etwas über die wirkliche Sicherheit aus. Wie viele Stürze und wie schnell man fallen kann, konnte ich leider nicht testen, da ich gerne noch weiterhin Longboarden möchte. Dennoch kann ich sagen, dass man sich mit dem Helm definitiv sicher fühlt. Zudem entspricht er der EU-Norm von Mountainbike Downhill Helmen, welche von einer Prüfstelle abgenommen wird. Downhill Biker sind oft noch schneller als wir Skater unterwegs.

Stay Safe !Stay Safe !

 

Zudem hat man auch noch nie von größeren Unfällen mit dem T8 Racer gehört, bei dem Skater gestorben sind oder Ähnliches, weil der Helm versagt hat.

Trotz der ganzen Sicherheit hat man natürlich noch ein Restrisiko, falls man blöd fällt oder sonstige Dummheiten macht. Also begebt euch nicht in unnötige Gefahren, nur weil ihr meint, durch den Helm kann euch nichts mehr passieren.

Wenn ihr mit 80 Sachen in ein Auto knallt, hilft euch der Helm auch nicht mehr viel….

Fahren mit Brille:

Da ich Brillenträger bin, ist dieser Faktor für mich entscheidend. Im Sommer fahren viele Leute auch mit einer Sonnenbrille unter dem Helm, daher ist das ein nicht unerhebliches Kaufkriterium.

Hier wurde ich aber leider enttäuscht, mit der Brille unter dem Helm und geschlossenen Visier konnte ich keine Minute fahren, bevor mir der Ganze Helm beschlagen ist. Ohne Brille unter dem Helm hat man nicht so starke Probleme, wenn man nicht total durch den Mund schnauft. Mit Brille konnte ich gar nicht fahren, ich musste das Visier immer einen Spalt offen haben. Bei kälteren Temperaturen muss man das Visier beim Fahren recht weit aufhaben, damit man keinen Nebel im Helm hat.

Mit geschlossenem Visier und Brille beschlägt das VisierMit geschlossenem Visier und Brille beschlägt das Visier

 

Das generelle Tragen unter dem Helm ist dagegen gar kein Problem, man kann ohne Probleme und Schmerzen die Brille unterm Helm tragen.

Sichtfeld:

Man hat trotz des kleinen Helmes ein recht großes Sichtfeld. Sowohl nach links und rechts als auch nach oben und unten. Etwas größer könnte es für meinen Geschmack sein, aber das lässt sich denke ich nicht mit der Bauart des Helmes vereinbaren.

Fazit:

Der Helm hat mir sehr gut gefallen. Er ist schön leicht und klein und man kann ihn auf dem Weg zum Skaten in den Rucksack packen, was mir persönlich sehr wichtig ist, da ich keine Lust habe noch extra einen Helm mit mir rum zu tragen.

Mit den zweiten Polstern, in einer anderen Größe, kann man den Helm perfekt an seinen Kopf anpassen und hat verschiedene Möglichkeiten sich den Helm zu konfigurieren, auch zum Waschen sind die herausnehmbaren Polster praktisch.

Schade ist, dass man nie mit komplett geschlossenem Visier fahren kann, wenn man eine Brille hat, man muss immer einen kleinen Spalt aufhaben, und da zieht dann die Luft hinein. Auch ein zweites Visier wäre wünschenswert, aber das getönte Visier ist schon ein guter Kompromiss zwischen beiden, daher ist das meckern auf hohem niveau.Wenn ihr gerne mit komplett geschlossenem Visier fahrt und Brillenträger seid, muss ich euch leider enttäuschen, dann ist der Helm ehr nichts für euch.

Alles in allem ein super Helm, den ich absolut empfehlen kann, wenn ihr vor der nächsten Saison noch auf der Suche nach einem Fullface Helm seid, solltet ihr den T8 Racer mal genauer unter die Lupe nehmen.

 

Stay Safe !!

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