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Longboard Deck Review: Omen MiniSugar 2.0

Mi. 06. Jul 2016, 13:55 Uhr | Timotheus Kredel | 0 Kommentare

Longboard Deck Review: Omen MiniSugar 2.0


Nach ca. 2 Jahren fahren der Sugar Serie (Sugar, MiniSugar und MiniSugar 2.0) kommt nun der Finale Endbericht zu dem MiniSugar 2.0 aus dem Hause Omen aus Seattle.

Zu den Specs:

  •          Länge: 35,5 inch (ca. 90 cm)
  •          Breite: 9 inch (ca. 23 cm)
  •          Achsabstand: 22,5 inch (ca. 57 cm)
  •          Standplattform: 27 inch (ca. 69 cm)
  •          Flex: Steif
  •          8-Lagen kanadischen Ahorns
  •          Preis: Ca. 160 Euro


Features:

  •          Skateboard-ähnliches Kicktail (Welches sehr viel „Pop“ bietet)
  •          Concave: Omens „Tub“-Concave
  •          leichtes Rocker
  •          CNC gefräste Wheel-Wells mit Flares
  •          Flush Mount (Die Achse wird nicht durch das Rocker angewinkelt)
     

Einsatzmöglichkeiten:
Ob Freeride, Downhill, oder auch Freestyle, das Brett macht mit was ihr machen wollt!

Für mich lag das Einsatzziel des Brettes jedoch ganz klar im Bereich des Freeridens.
Allerdings mag ich es gerne noch kleinere Tricks einzubauen und ein bisschen kreativ zu werden. Mal einen Kickflip aus einem Slide zu machen oder es auch mal in den Park mitnehmen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitigDie Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig

Allgemeines:
Nachdem ich ein Jahr das Omen Sugar gefahren bin, war ich auf der Suche nach ähnlichen Brett, welches allerdings mehr meine Anforderungen ansprechen sollte.
Deswegen besorgte ich mir das Mini Sugar, welches nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte. So wünschte ich mir eher ein Brett was zwar etwas kleiner ist, jedoch  nicht ganz so klein aber genauso schmal.
(Wenn ihr zu der gesamten Sugar Serie mehr wissen wollt, lasst es mich in der Kommentarsektion wissen!)

Wie schon in den Specs erwähnt ist das Brett etwas kleiner als die gewohnten Bretter und es ist auch definitiv eine kleine Umgewöhnung notwendig , um sich an das Brett zu gewöhnen (dies geht mir auch heute noch so, wenn ich längere Zeit andere fahre), nach kurzer Zeit stellt dies bereits kein Problem mehr dar!

Am Berg macht das Board eine gute FigurAm Berg macht das Board eine gute Figur

Für wen ist es das richtige Brett?
Wie schon oben erwähnt verlangt das Brett wie jedes andere kleinere eine Eingewöhnungsphase, aber lohnt sich diese?
Für kleinere Fahrer oder Fahrer mit gewissen Ansprüchen ist man hier richtig beraten!
Ansonsten: Das Brett ist eine reine Spaßmaschiene, ob ihr damit in den Park gehen wollt, Freestylen oder ein bisschen Sliden und dabei ein bisschen wendiger sein wollt seid ihr hier genau richtig! Vor allem wenn ihr eher flache Spots habt, solltet ihr euch unbedingt das Brett einmal ansehen, denn es bringt euch dazu etwas verrückter zu werden und liefert auch mehr Spaß ins Geschehen! Hier findet ihr euch auch öfter in Situationen wieder, in denen ihr am Ende vom Spot mal kreativ werdet und versucht eure Slides mit etwas zu verbinden, was ihr noch nie zuvor gemacht habt. Bis heute zaubert mir das Brett ein Lächeln ins Gesicht, egal ob bei Event oder Skatetrips (wo es auch mal deutlich steiler zu gehen kann), das Brett lässt einen nicht in Stich und macht alles mit!

Am Berg fühlt sich das Board am wohlstenAm Berg fühlt sich das Board am wohlsten

Konturen des Brettes:
Ich fahre das Brett mit 50 Grad Aera Trucks und allen möglichen Rollen die mir so unter kommen, egal ob grip oder sehr rutschige Rollen. Das Concave des Brettes lockt euch sehr stark ein und verlässt euch nicht! Viele die das Brett fahren stehen oftmals im Tail, da sie die Größe nicht gewöhnt sind, allerdings befindet sich direkt über den hinteren Rollen Wheel-Flares die euch vor allem bei Toesides genügend halt geben! Angenehm hierbei ist, dass man diese beim allgemeinen fahren kaum bemerkt. Nur vorne findet man ein ähnliches Drop wie beim Sugar welcher für extra Halt sorgt. Allerdings empfehle ich euch eine hohe Footstop (ich benutze eine von SMD), da sie nochmal mehr Sicherheit bringt und noch mehr Board spezifische Tricks zulässt!
 

Dank den Wheel-Flares hat man einen sicheren StandDank den Wheel-Flares hat man einen sicheren Stand

Haltbarkeit:
Der Hersteller Omen Longboards legt bei seinen Brettern hohen Wert darauf, dass die Bretter in Handarbeit gefertigt werden. Hierfür verwendet der Hersteller 8 Lagen vom kanadischen Ahorns. Lediglich die Ausfräsungen an den Wheel Wells und die Flush Mount wurde mittels einer CNC Fräse getätigt.
Das Brett ist sehr einschlagsresistent an der Nose und das Kicktail nutzt trotz sehr starkem Benutzens, nicht sonderlich schnell ab. Lediglich nach einem Jahr Fahren bei norddeutschem Wetter im Winter sowie im Sommer konnte ich leichte Torsion feststellen, was sich allerdings beim Fahren nicht bemerkbar macht. Des weiteren bei Tricks neigt das Board dazu auf die Wheel-Flares zu fallen welche schneller abnutzen und auch mal kleinere Strücke rausbrechen lässt, jedoch keinesfalls delaminiert!


Ein super AllrounderEin super Allrounder

Fazit:
Wer nach einem kleines Brett sucht, mit dem er alles machen kann,
Wer nach einem Brett sucht was Ihm sehr viel Spaß bringen soll,
oder wer einfach gewisse Anforderung an die Größe des Brettes sucht wird hier richtig beraten und wird einen treuen Begleiter finden, der ihn egal wohin es geht alles bieten kann und immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Wer jedoch gerne mehr skaten will damit, oder ein double Kick sucht sollte sich das Omen Fatty Trud ansehen, da es fast das gleiche Brett ist (z.B. vom Concave/Größe her), jedoch im Skateboardshape !
Des Weiteren, wer etwas größer ist, oder kleinere Bretter nicht mag ist ehr mit dem normalen Sugar richtig beraten!

 

Bericht: Ronald Gudd

 

Falls ihr noch auf der Suche nach einem Board seit, schaut gerne im Boardshop vorbei

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