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Longboard Freeride Event: High Black Corner Jam

Sa. 11. Jun 2016, 19:12 Uhr | Timotheus Kredel | 0 Kommentare

Longboard Freeride Event: High Black Corner Jam

Vor 2 Wochen hat die Rollbrett Salzburg Crew zum zweiten Mal nach Ramsau zum “High Black Corner Jam”, kurz HBCJ, geladen. Der Name spricht eigentlich für sich, neben einer kurvigen Straße gab es eine Menge Holz auf der Strecke sowie eine fette Miniramp und diverse Minigames.

Als wir Freitag ankamen, waren wir direkt bei der Einfahrt auf den Parkplatz etwas überrascht, da der Parkplatz gleichzeitig der Campingground war. Das hat etwas zu Problemen mit der Befestigung der Zelte geführt, welche aber auch irgendwann, mit vielen Heringen und ein paar Flaschen als Beschwerung, fest waren.

Nach der Registrierung ging es dann auch schon los und wir konnten direkt auf die Strecke. Diese bestand aus 4 Haarnadelkurven, einer breiten Straße mit rechts und links Wiese. Die Kurven waren mit Sandsäcken gesichert, welche öfters auch Schlimmeres verhindert haben. Es gab sowohl eine Abkürzung aus Holz als auch eine Steilkurve mit kleiner Ramp an der Spitze. Bergauf ging es zu Fuß, was bei den sommerlichen Temperaturen auch nach ein paar Runden extrem schweißtreibend war. Zudem war der Weg nach oben von Kuhfladen gespickt, die einem Mienenfeld glichen.

Um 19:00 Uhr wurde die Strecke dann geschlossen und es ging weiter am Fuße der Strecke mit Afterparty und Miniramp skaten. Da ich aber noch fertig von der langen Anfahrt war, bin ich früh ins Bett gegangen, um Samstag fitt zu sein.

Um 7:30 Uhr wurden wir dann durch lautes Glockenläuten einer Truppe Kühe geweckt, welche neben uns auf ihre Weide wollten. Ab 8:00 Uhr gab es Frühstück, was man für 5 Euro pro Tag dazu buchen konnte. Die Strecke war ab ca. 10:00 Uhr geöffnet.

Der Samstag lief ähnlich ab, wie der Freitag, nur das Wetter wurde etwas angenehmer und es kam Wind auf, was sehr angenehm bei der Hitze war. Mittags wurden dann die Minigames eröffnet: Man musste eine Karte ziehen, auf welcher dann eine Aufgabe stand, die man erledigen musste. Zwischen „Skate eine Bierbank“ und „fahr mit 4 verschiedenen Rollen die Strecke“ war alles dabei und die Spiele sorgten für eine Menge Spaß.

Eine der AufgabenEine der Aufgaben

Am Abend musste dann schon früher das Skaten aufgehört werde, da wir durch einen fetten Regenschauer überrascht wurden, das war aber kein Problem, da alle im Zelt Platz hatten und dort einfach nahtlos mit der Afterparty und der Siegerehrung der Minigames begonnen wurde. Leider musste durch den Regen aber auch der Miniramp Contest abgebrochen werden.

Obwohl sie bis zu den Knien im Wasser standen, gab es, wie am Abend davor, wieder Leckeres vom Grill zu erwerben. Das Einzige, was daran negativ auszusetzen ist, dass die Vegetarier übergangen wurden und es nur Fleisch gab.

Später am Abend hat dann noch eine Liveband aufgelegt und bis spät in die Nacht hinein Stimmung gemacht. Auch der Miniramp Contest konnte nachgeholt werden.

Trotz des Regens war ordentlich StimmungTrotz des Regens herrschte ordentlich Stimmung

Der Sonntag startete mit blendendem Wetter und ab 10:00 Uhr wurde die Strecke wieder beskatet. Mittags konnte man sich dann zum Rennen, dem „Standup only Race“ anmelden. Bei diesem durfte die Hand bis zur Ziellinie den Boden nicht berühren. Zwischen den Rennläufen konnte die Strecke aber weiterhin normal befahren werden.

Das Finale des RennensDas Finale des Rennens

In einem Kopf an Kopf Finale konnte dann Nico Nührig das Rennen für sich entscheiden, Maxwell Kaye ging auf die Zwei und Moe Wein machte den Dritten.  Nach der Siegerehrung wurde dann langsam aber sicher die Strecke immer leerer und es wurde abgebaut. Um 15 Uhr hatte ich dann auch alles zusammengepackt und wir haben uns auf den Heimweg gemacht.

Alles in allem ein gelungenes Event, auch das Wetter hat tagsüber super gehalten. Auch den Preis mit 65 Euro inklusive T-Shirt finde ich sehr fair und Frühstück für 5 Euro werde ich das nächste Mal definitive auch nehmen. Der einzig negative Aspekt war wie gesagt, dass es nur Fleisch gab und die Veggies leer ausgegangen sind.

Empfehlenswert ist das Event für jeden, der erste Freeride Erfahrungen sammeln möchte und gerne auch das ein oder andere Hindernis mit skatet.

Bis nächstes Jahr !!

Fotos: Philipp Utendrup

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