boardmag.com

Snowboard Fahren: Tipps für Snowboard Anfänger, Teil 1

Di. 18. Nov 2014, 20:37 Uhr | Tanja Gärtner | 1 Kommentar

Das Material ist gekauft, das Skigebiet ist ausgesucht, die Vorfreude steigt.

Nur eine Sache ist noch unklar: Wie fange ich das Snowboarden eigentlich an?

Da gibt es vorab 2 mögliche Wege, die Du einschlagen kannst:

 

  1. einen Snowboardkurs

  2. auf eigene Faust 

 

Ein Snowboardkurs

Dazu Folgendes: Ein Snowboardkurs sei prinzipiell jedem ans Herz gelegt, der fehlerfrei und in guten Händen snowboarden lernen möchte. Ein erfahrener Snowboardlehrer kann eingeschlichene Fehler direkt korrigieren, so dass das später kein Problem wird und Du Dich nicht irgendwann mal umgewöhnen musst.

Klar ist das auch eine Kostenfrage. Damit Du mal einschätzen kannst, was auf Dich zukommt, hier 2 empfehlenswerte Ski- und Snowboardschulen und ihre Angebote:

Die Ski- und Snowboardschule “OnSnow“ am Feldberg bietet für nur 35 Euro einen eintägigen, also 4stündigen Snowboardkurs an. Falls Du zwei Tage dabei bist, kostet es nur noch 65 Euro, drei Tage 90 Euro usw.

Um dir, wenn nötig, Ausrüstung zu leihen, kommen weitere 15 Euro an Tag eins, 26 Euro an Tag zwei usw. auf Dich zu.

Alle weiteren Infos findest Du unter https://www.on-snow.de/

 

Die zweite Ski- und Snowboardschule, die sich hier im Schwarzwald einen Namen gemacht hat, nennt sich “Schneesportschule Schauinsland“ und liegt am Notschrei.

Ihre Angebote sind ähnlich. Genaueres kannst Du unter www.schneesportschule-schauinsland.de nachschauen.

 

Auf eigene Faust

 

Solltest Du Dich für die „do it yourself-Methode“ entscheiden, können wir Dir ein paar nützliche Tipps mit auf die Piste geben. Hier eine kleine Anleitung, welche Schritte nacheinander kommen und auf was Du achten solltest.

Vorab gibt es einiges zu klären und zu üben:

 

1. Goofy oder Regular?

 

Anders gefragt: Welcher Fuß vorne?

Das lässt sich ganz einfach testen:

Stell Deine Füße nebeneinander und lass Dich von einer anderen Peron schubsen. Der Fuß mit dem Du dich reflexartig abfängst, wird Dein vorderer Fuß auf dem Brett sein.

Fängst Du Dich mit links ab, hast also den linken Fuß vorne, fährst Du regular. Fängst Du Dich mit rechts ab, gehörst Du zu den Goofy-Fahrern. Wenn das geklärt ist, solltest Du dementsprechend deine Bindung einstellen. 

2. “Rollern“ 

Such Dir ein waagerechtes Stück, schnall Deinen vorderen Fuß in die Bindung und versuch Dich, wie beim Skateboard fahren, ganz leicht anzuschubsen. Der Blick ist immer in Fahrtrichtung gerichtet, nicht auf Dein Board.

Diese Fortbewegungsart wird Dir immer beim Liftanstehen, -einsteigen und -aussteigen begegnen. Gewöhn Dich erst mal an das neue, etwas wackelige Gefühl und dreh ein paar Runden. Das klingt nämlich schön einfach, ist es aber zu Beginn nicht unbedingt.

 

    3. Backside und Frontside rutschen und bremsen 

    Als nächste Übung läufst du einfach mal ein paar Meter einen möglichst flachen Hang hoch und stellst dich in deine Bindung. Achte darauf, immer ein bisschen in den Knien zu sein, mittig und locker auf dem Board zu stehen. Nimm ruhig deine Arme nach oben um das Gleichgewicht leichter halten zu können. Versuche jetzt backside, das heißt mit dem Rücken zum Hang, ein paar Meter die Piste runter zu rutschen. Du stehst also immer waagerecht zum Berg. Du kommst voran, indem du deine Backsidekante etwas weniger belastest. Probiere immer wieder einige Meter zu rutschen und wieder vollständig zum Stehen zu kommen, in dem Du in die Knie gehst, dein Gewicht nach hinten verlagerst und deiner Backsidekante ordentlich Druck gibst.

    Achte darauf mit deinem Oberkörper das Board nicht zu überholen, sonst verkantet sich die Frontsidekante im Schnee.

    Und hier mal ein paar Moves in bewegtem Bild...

    Das ganze Spiel noch frontside, also mit dem Blick zum Berg. Wieder ein paar Meter runter rutschen, indem du von der Frontsidekante etwas Belastung nimmst und wieder versuchen zum Stehen zu kommen. Schön in den Knien bleiben. Um zu bremsen, leicht nach vorne lehnen und die vordere Kante, bzw. deine Zehenspitzen in den Schnee drücken. Wieder darauf achten, dass das Board weiter vorne, als dein Oberkörper ist.

    Sitzt? Soweit so gut! Dann wird’s jetzt ernst! Schnapp dir dein Board und auf zum Lift.

    Ab jetzt gehört die Piste dir!

    Damit das kein Fiasko wird, lies dir die nächsten Schritte in “Tipps für Snowboard Anfänger - Teil 2“ durch. 

    Und das Material dazu bekommt Ihr wie immer im Boardshop....

     

    Kommentare

    Kommentare

    Neuen Kommentar schreiben

    Bild des Benutzers Gast

    Type in the adjacent number to solve the CAPTCHA: 13698

    %1 %2 Feeds

    Sorry, aber hier gibt es nichts weiter zu sehen!