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    Konzert Review : Sizzla In Stuttgart E-Mail
    Geschrieben von Fabian Karg, Pix: Fabian Karg & J. Müller   
    Samstag, 30. Juni 2007
    816 mal gelesen   

    Konzert Review – Sizzla In Stuttgart (28.06.07)


    Bei nur drei Konzerten in Deutschland (ohne das Summerjam) war für mich klar, wenn Sizzla schon mal im Süden Deutschlands unterwegs ist, bin ich auf jeden Fall dabei!!! Zu sehen war er davor in Hamburg und Berlin; da hat sich der kleine Kurztrip, soviel schon mal vorweg, ins Zapata auf jeden Fall gelohnt! Zumal man bei Mr. Kalonji nie wirklich weiß, ob er überhaupt auftritt.


    Royal Son 
    The Royal Son


    Gründe dafür sind zumeist seine homophoben Textinhalte, wegen derer er außerhalb von Jamaika oft boykottiert wurde und immer noch wird. Zuletzt merkte dies die deutsche Ragga- und Dancehallgemeinde, als man am Summerjam 2005 und 2006 vergeblich auf seinen Auftritt wartete. Grund dafür war, dass Sizzla sich von vorn hinein dagegen weigerte auf seine schwulenfeindlichen Textinhalte zu verzichten und somit nicht auftreten durfte...


    Sizzla-flag


    Die Frage: Warum darf er das jetzt? Wenn man bei dem vorgestrigen Konzert etwas genauer hinhörte, war es auffällig, dass er an den entsprechenden Textstellen lieber den Mund hielt und diesen Part das Publikum übernahm. Kein Wort vom Party Boy, oder dem Chi Chi Man...schließlich will der Herr dieses Jahr dann doch mal mit seinen ganzen Kollegen das Summerjam rocken. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen Lieder wie „To Da Point“ zu spielen, die sich so gesehen durch ihre Schärfe und Gewalt auszeichnen. Insgesamt war es mit Songs wie „Thank U Mama“ und „Holding Firm“ aber doch eher ein rootslastiger Abend, als volle Kanne Dancehall auf die 12.

    Jump Jump


    Vor Sizzla trat gegen 21.45 Uhr ein ziemlich gechillter Ricky Brown auf, der das Publikum mit sanftem Rootsreggea auf das Bevorstehende einstimmte. Nach etwa einer halben Stunde kam dann aber endlich der Royal Son Of Ethiopia auf die Bühne und heizte den Massen sage und schreibe zwei volle Stunden ohne Pause ein!!! Mit Seiner Band „The Firehouse Crew“ rockte er so lange, bis die Schweißtropfen an der Außenseite seines Jackets runterperlten. Respekt an den Bassisten, der trotz eines gebrochenen rechten Arms bewies, wie sich ein dicker Riddim anhört.


    Ricky Brown
    Ricky Brown


    Eins ist klar, wer an diesem Abend nicht auf seine Kosten kam, der hört wahrscheinlich lieber Techno und hatte sich wohl oder übel im Club geirrt. Für mich und meine Leute war's auf jeden Fall eines der edelsten Konzerte, die unsere Sinne bis jetzt erfahren durften...


    Blaze and Smile
    Blaze and smile...


    Thank U Mama
    "Thank u Mama"


    wHAT

    Sizz n Bassist
    Sizz & Bassist


    Mr Kalonji n Band
    Mr Kalonji & Band






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    Kommentar(e)
    Geschrieben von Wishmob am 2007-07-01 11:49:44
    der typ macht mega chillige mukke
    Geschrieben von Fabson am 2007-07-01 13:34:07
    :grin ja maaaaaaan!

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