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Di. 29. Nov 2011, 21:56 Uhr | Redaktion | 0 Kommentare

"Paule inspiziert": Northbrigade Bowl in Köln

 

Bowl an der Northbrigade in Köln
 
 
 
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Vor wenigen Wochen wurde der erste (!) Bowl Kölns fertig gestellt und die Eröffnung gebührend zelebriert. Kaum zu glauben, in der skateboardgeschichtsträchtige Domstadt stand bis dato noch nie eine skatebare Schüssel. In der Vergangenheit trug sie gar den Titel der Skateboardhauptstadt. Ohne stadteigene Schüssel ist das heute kaum vorstellbar.

 

 

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Dank der Initiative rund um die Wasted Box (http://www.wasted-box.com/) sowie  einigen Locals, der kurz zuvor abgerissenen Lohserampe (RIP!), wurde binnen weniger Wochen eine sehr gelungene Alternative in den Boden gelassen.  Die Northbrigade (http://www.northbrigade.de/) im Kölner Westen hatte in letzter Zeit sowie schon einige Neuerungen erfahren und somit passt das neue „Obstacle“ gut ins erfrischte Gesamtbild.

 

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Das gute Stück ist mit 1,60 Meter und einem Deepend von unter zwei Metern auch für den Einsteiger angenehm zu fahren. Bis auf die „Beule“ hat der Bowl quasi kein Vertikale und das Flat ist großzügig kalkuliert. Das Deepend fällt weit aus und verliert dadurch auch ein wenig die Beschleunigungsfunktion. Der Anteil von Poolcooping beträgt gut über 50 Prozent, was dem Fahrspaß doch deutlich erhöht. Um den Bowl wurden nette Spielereien angelegt, das ganze ähnelt ein wenig einer Minigolfanlage und ist zum Teil nur bedingt skatebar.

 

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Fazit:

Eine wirklich gelungene Alternative zur Lohserampe (als was er auch gedacht war). Und unter dem Gesichtspunkt das Bowlskaten quasi Neuland für den Kölner Rollbrettfahrer ist der Härtegrad hierfür gut gewählt worden. Der Bowl wurde unter fachmännischer Anleitung und mit viel ehrenamtliche Engagement mit Mitteln der Stadt errichtet. Dieses Konzept, von Skatern für Skater, bezahlt von öffentlichen Geldern scheint hier in Köln gut zu funktionieren.

 

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Die guten Kontakte der örtlichen Skateszene machen solche Projekte möglich. Leider fühlen sich einige andere Extremsportgruppen dadurch so stark benachteiligt, dass tatsächlich viele dem gezielten Aufruf bei dem letzten Bürgerhaushaltsvoting, zum Gegestimmen, nachgingen. Diese hatte zur folge das neue Rollbrettprojekte auf der Agenda deutlich nach unten vielen.
Nichts desto trotz bleibt man optimistisch am Rhein ein weitere Skatepark steht schon fest und neue Vorschläge werden im Bürgerhaushalt diskutiert. Vielleicht wird Köln schon bald seinem alten Titel wieder gerecht.

 

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 Video der Opening Session

 

 

 

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