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Mo. 13. Dez 2010, 16:34 Uhr | Redaktion | 0 Kommentare

Duane Peters Live - Nachbericht

 

 

 

 

Da kommen die Amis extra nach Deutschland um hier nen Gig zu zocken. Ihr glaubt gar nicht wie ich mich auf diesen Auftritt gefreut habe. Nicht nur das ich auf die Musik stehe, Duane ist einfach eine lebende Legende. Wer kennt die Geschichte denn nicht das er zweimal Klinisch tot war, und nur durch die Wiederbelebung im Krankenhaus noch am leben ist? Ich mein, wenn der "Acid Drop" nach einem benannt wurde, kommt so was wahrscheinlich auch nicht von ungefähr.

Wie auch immer, ich und der Rest der Bande machten uns also auf dem Weg zu den U.S. Bombs. Aber natürlich nicht, ohne ein bisschen vorzuglühen. Kennt ihr das, wenn etwas in der Luft liegt, man es aber nicht zuordnen kann? Wir wussten das etwas an diesem Abend passiert, nur nicht nicht genau was es sein wird. Entweder etwas schlimmes (Keilerei) oder etwas gutes (Keilerei, again?)- darüber waren wir uns nicht so ganz im klaren.

 

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Die U.S. Bombs live in Concert 

 

 

Heil angekommen sind wir auf jeden Fall schon einmal, und ein gutes Konzert haben wir auch gehabt. Die Vorband "The Grit" war zwar gut, doch irgendwie wollte das Publikum nicht recht abgehen. Überhaupt hat es uns gewundert, das wir die einzigen Skater waren. Sonst fast nur Skins und viele jenseits der 30. Klar sind die U.S. Bombs auch was für Skin Heads, aber immerhin auch ne Skateband.

Halb so wild, bei den amerikanischen Bomben wird's schon rundgehen. Die Vorband ist einfach nicht so deren Geschmack. Dachten wir zumindest, doch falsch gedacht. Es waren immer nur die selben 20 Leute im Moshpit vor der Bühne, von denen wir schon fast die Hälfte ausmachten.

 

 

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 Duane Peters: Lebende Skatelegende und Sänger der U.S. Bombs 

 

 

Trotzdem gab es zugaben und die Band hat Vollgas gegeben. Blöd nur das wir kein Autogramm bekamen oder ein Foto mit Duane machen konnten. Der Schlagzeuger der Vorband hat zwar netterweise für uns nachgefragt, Duane sei aber müde und müsse schlafen. Iss, klar. Zwei Red Bull auf der Bühne gezischt und dann müde…

Doch da wir weder dumm sind noch ohne Autogramm/Foto nach Hause wollte, war der Plan uns Groupiemäßig zum Nightliner zu schleichen und dort zu warten.

Also erstmal die Lage gecheckt und geschaut wo/wie man am besten unerkannt auf den Parkplatz und dann zum Tourbuss gelangt. Soweit kamen wir leider nicht, ein Roadie verriet uns aber das der Drummer voll Bock auf Bartzen hätte. Wenn wir also was zu kiffen hätten, könnten wir mit der Band chillen. Mit der Band chillen würde in unserem Fall Autogramm und Foto natürlich einschließen. Blöd nur das unser Plan einen kleinen Hacken hatte- nix zu kiffen. Und so zerteilten sich unsere Meinungen:

Die einen wollten nach Hause weil das eh alles kein Sinn habe, die anderen wollten es auch so probieren obwohl wir kein Dope hatten und die anderen waren sich nicht ganz sicher ob es Sinn macht ohne Weed bei der Band aufzukreuzen da wir in deren Augen ja eh nur Kiddies sein.

 

 

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Höhö, da hat sich wohl ein Ju ins Bild geschummelt .

 

 

Nach längerer Diskussion sind wir in die Bahn gestiegen. Ohne ein Foto mit Duane Peters oder ein Autogramm. Wer weiß ob wir ihn noch mal wieder begegnen. Zweimal war er schließlich schon tot und wieder jeder weiß- "Alle guten Dinge sind drei".

 

Fotos von David Hellmann. 

 

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