| Tony Hawk's American Wasteland |
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| Geschrieben von boardmag.com Redaktion | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, 18. Mai 2006 | 2376 mal gelesen | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Bilder: Pressestelle. Wenn ihr meine unglaublichen Kombos auf den Screenshots sehen würdet, müsstet ihr bitterlich weinen.
Schnelle Kiste von Nöten Was mir als erstes auffiel: mein PC scheint mit seinem stolzen Alter von 5 Jahren wohl nicht mehr den Anforderungen moderner Spiele zu genügen. Zum Glück hat das neuere Laptop die benötigte Power. Nach Installation und ersten ruckelfreien Test-Runs begab ich mich dann zum Elektronikfachhandel, um ein vernünftiges Joypad zu erstehen. Das alte passt nämlich nicht ans Laptop, und mit Tastatur ist die Steuerung eines virtuellen Skatepros nicht wirklich zu bewältigen. Klassik-Modus: alles wie gehabt in 6 Leveln Dank getätigter Investition konnte ich also mit vollem Elan loslegen. Da die Option „Story-Modus“ für mich erst einmal nicht sehr verlockend klang, legte ich im mir vertrauten Klassik-Modus los. Das Prinzip dürfte wohl ca. 95% der Leserschaft bekannt sein: S-K-A-T-E sammeln, Hidden Tape finden, Highscores schaffen, und so weiter. C-O-M-B-O war mir neu, hier müssen 5 Buchstaben in einer ununterbrochen Line (mit Wheelies dazwischen) erwischt werden, aber vom Handling der Tricks her war ich recht schnell wieder auf altem Niveau, also alles kein allzu großes Problem. Die Steuerung des Skaters kam mir sogar noch smoother vor als früher, und die Tricks finde ich auch sehr schön umgesetzt, zumindest wenn man nicht allzu hektisch fährt sondern eher die souveränen Style-Tricks reißt. Mein Kumpel Nico zeigte mir dann noch, dass man nach einem Air in der Transition einen Revert reißen kann, um anschließend sofort in den Wheelie zu wechseln und so endlose Kombos möglich sind, die zwar fernab jeder Realität liegen, aber eine wunderbare Hilfe für die zügig Erledigung der Highscore-Aufgaben. Somit waren die ersten 6 Level schnell freigespielt, wobei ich vier davon schon aus vergangenen Episoden der Tony-Hawk-Reihe kannte. 6 Level waren zu meiner Enttäuschung dann auch leider schon alles und in mir reifte die Erkenntnis, dass THAW tatsächlich sein Hauptaugenmerk auf den „Story-Modus“ richtet.
Story-Modus: Das Leben im American Wasteland Also gut, Story-Modus, da gibt es dann auch endlich wieder neue Level. Du begibst sich in die Person eines Bauerntrampels, der mit dem Bus nach L.A. fährt um dort sein großes Glück als Skatepro zu suchen. Dort angekommen, lässt du dir von anderen Skatern erst einmal deine Reisetasche klauen. Eine extrem hippe Tussie nimmt sich deiner an und erklärt dir die grundlegenden Überlegensregeln in Hollywood: besorg dir erst einmal eine coole Frisur, was Freshes zum Anziehen und ein neues Board. Anschließend darfst du dann ohne Zeitdruck in der Stadt umherfahren und lässt dir nach und nach von verschiedenen dahergelaufenen Freaks die Tricks erklären. Andere wollen bestimmte Tricks von dir sehen und bieten dir Geld dafür (kann man sich dann eine neue Frisur verpassen lassen, zum Beispiel). Oder du fährst ein Duell gegen den Typen der dir die Tasche geklaut hat, anschließend musst du ihn dann aber noch mit dem Brett verprügeln, und dazu musst du vorher vom Brett absteigen. Ja: absteigen! Das war eine vollkommen neue Erfahrung für mich in Skateboard-Computerspielen (abgesehen von dem ganzen Storymoduskram vorhin). Ein weiteres Feature, dessen eigentlicher Sinn mir verborgen blieb, ist das indiviuell gestaltbare Tag, mit dem du dein Wasteland dauerhaft und überall schmücken kannst.
Bessere „Stats“ für deinen Fahrer gibt es für das Erfüllen vorgegebener Tricks, und irgendwann bekommt man dann das nächste Level freigeschaltet. Die Level sind alle miteinander vernetzt, also kann man theoretisch sein ganzes Leben im American Wasteland verbringen – ohne Ladezeiten und ohne zu schlafen, denn schlafen geht auch in THAW (an bestimmten Treppensets absteigen und Kickflip-Button drücken). Neue Gefährte und Gefährten Aufs BMX umsteigen geht jetzt auch, und hierbei bietet sich eine ähnliche Fülle an Tricks. Auch die Steuerung ist angenehm intuitiv. Also Matt Hoffmann's BMX inklusive sozusagen, wobei das Handling des Bikers noch deutlich verbessert worden sein soll. Jedenfalls eine sehr willkommene Abwechslung, wenn auch auf Dauer keine Alternative zur Fortbewegung auf dem Rollbrett, sowohl bei Bewältigung der Aufgaben als auch bei der Befriedigung nackten Tricktriebes. Zu den Fahrern will ich natürlich auch noch etwas sagen: Jamie Thomas und Kareem Campbell sind leider nicht mehr dabei, ebenso wenig Elissa Steamer und somit gar keine Frau mehr (kann man/frau sich aber basteln). Dafür kann man sich in einen wunderbar abstylenden Tony Alva versetzen, oder den kleinen Ryan Sheckler in der virtuellen Zeitschleife des American Wasteland gefangen halten und niemals erwachsen werden lassen. Es gibt natürlich immer noch die Möglichkeit, dir deinen ganz individuellen Skater zu kreieren – den du im Story Modus ständig mit neuen Accessoires oder Tattoos bestücken darfst, wenn du willst. Und Andrew Reynolds macht immer noch die schönsten Frontside Flips!
Gefährliches Spiel? An dieser Stelle (oder hätte ich das schon am Anfang tun sollen?) möchte ich noch an einem generelleren Aspekt einhaken. Für meine Generation Skater gab es zuerst das Skateboard, und irgendwann gab es dann mal die Computerspiele (na gut,es gab California Games und Sk8 Or Die für C64...). Heute hat ein großer Teil der Kids Skateboarding über die THPS/THAW-Reihe erst kennen gelernt. Zweifelsohne hat die Beliebtheit des Spiels dem Skateboarding zu einem gewissen Boom verholfen, aber meine Befürchtung war und ist, dass viele Kids dadurch ein falsches Bild vom Skaten vermittelt bekommen. Beim Klassik-Modus ist es die Unverhältnismäßigkeit der Tricks, beim Story-Modus kommt jetzt noch ein komplett abstruses Weltbild dazu, in dem es nur ums Coolsein und Bessersein und tolle Marken geht. Bei der Installation fiel mir noch auf, dass man zwei Mal eine Lizenz bestätigen soll - eine davon ist von der Firma, die die im Spiel zahlreich verteilten Werbebanner vermarktet. Bei Online-Verbindung können dann beliebige Banner ins Spiel eingeblendet werden. Diese neue Form der Werbung hat sich wohl auch bei diversen Ballerspielen schon bestens bewährt, da sie sich besonders gut ins Unterbewusstsein der Zielgruppe gräbt. Aber mein Handy ist immer noch von der anderen Firma, und ein neues Auto habe ich mir auch nicht gekauft. Und ab und zu zocke ich in letzter Zeit wieder gerne mal eine Runde Tony Hawk. Tony Hawk's American Wasteland gibt es als PC-Version ab sofort überall für €39.99 zu kaufen. Die Adresse der offiziellen Website lautet www.th-american-wasteland.com
Und jetzt gewinnen! Wer Lust auf das Spiel bekommen hat, hat jetzt die Möglichkeit, eine von 3 Tony Hawk's American Wasteland PC-DVDs zu gewinnen! SORRY - EINSENDESCHLUSS IST VORBEI!!! Beantworte dazu folgende 3 Fragen:
Antworten bis 4. Juni 2006 als Privatnachricht an die Redaktion - hier klicken! Kleingedrucktes: Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Mitarbeiter und Angehörige von boardmag.com und den an THAW teilhabenden Firmen dürfen nicht teilnehmen. Teilnahme nur für registrierte boardmag.com-User, Einsendeschluss 4. Juni 2006. Die Gewinner werden unter allen richtigen Einsendungen ausgelost, und per Privatnachricht und Email benachrichtigt. Mehrfache Teilnahme führt zur Disqualifikation! AUFLÖSUNG: Leute, so schwer waren die Fragen doch wirklich nicht... oder doch? Kommen wir zur Auflösung: den McTwist hat natürlich Mike McGill erfunden (nicht Tony Hawk, und auch nicht Chuck Berry). Ein McHawk ist ein Fakie 720° in der Halfpipe (den hat Tony Hawk erfunden! Aber wichtig war uns, dass der Trick Fakie angefahren wird!). Und ob der Big King oder der Big Mac mehr Fleisch hat: bei der Antwort waren wir tolerant aufgrund der Tatsache, dass nicht sicher ist, ob da wirklich Fleisch drin ist... und die 3 THAW-Spiele haben gewonnen: FenChel, DerSTefan und DERShorty! Glückwunsch, die Scheiben sind bald zu euch unterwegs! Die besten Antworten zu Frage 3, "Wer hat mehr Fleisch, der Big Mac oder der Big King?" - Keiner von beiden, sondern Big Black. - Scheinen beide gleich viel zu haben, jedoch übertrifft die Portionsgröße beim BigMäc mit 211g den BigKing um 3g, was aber nix heissen muss, bezogen auf's Fleisch... (Ist da überhaupt wirklich Fleisch drin, hähä!) - Also das meiste Fleisch hat der Metzger;)
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Wow, das erste Spiele-Review auf boardmag.com. Eigentlich bin ich ja gar kein Spiele-Zocker, aus Gründen anderer Prioritätensetzung zumindest nicht mehr in den letzten Jahren. THPS2 und 3 stehen zwar im Regal, haben aber schon Staub angesetzt. Den Test der PC-Version von Tony Hawk's American Wasteland (im Folgenden THAW genannt) habe ich dann aber doch zur redaktionellen Chefsache erhoben, und mich in ein paar Nachtschichten mal wieder dem Spieltrieb hingegeben.


















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