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| Skateboarding und Vereine |
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| Geschrieben von alex katona | ||
| Donnerstag, 06. November 2008 | 821 mal gelesen | |
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Skateboarding und Vereine?
![]() Vorstandsvorsitzender Andi Wolf
Am Contest ein paar Wochen später gab es dann schließlich kein zurück mehr. Die Presse kam, fragte wie weit wir mit unserem Verein sind und die Stadt sowie Mitorganisator Plan-B Funsport aus Bochum überließen die Einahmen dem Verein als Startkapital. Mit einem Verein lässt sich nämlich nicht nur Geld machen, indem Spenden sammelt werden (Steuerlich absetztbar! ), Unterstützung vom Staat kassiert, monatliche Mitgliedsbeiträge einnimmt und den Erlös aus veranstalteten Events behält - es muss auch ein wenig investiert werden. ![]() Andi Wolff - one foot wallride
Warum aber überhaupt einen Skateboardverein gründen? Weder Trainer, Vereinshaus noch feste Trainingszeiten zum gemeinsamen üben werden gebraucht für unseren geliebten Sport. Aaaaaaber: man hat eine bessere Lobby, ist also besser Organisiert. Bei einer Parkerweiterung oder den Bau eines neuen Parks wird sich die Stadt ziemlich wahrscheinlich an den Verein wenden und nicht an irgendwelche kleinen Kiddies, die wahrscheinlich auch noch Roller-Scooter fahren. Die Stadt nimmt einen ernster, wenn sie hört: „Der Skateboardverein möchte“ anstatt „Ein paar Skater wollen“. Die Chancen um Projekte welcher Art auch immer zu realisieren ist auf jeden Fall höher. Die Ziele des Rollkultur Hattingens sind z.B. im Winter eine Halle mieten, Grillsession und Partys zu veranstalten, Geld (Spenden, Fördergelder u.ä.) einzunehmen um davon unter anderem neue Obstacles zu bauen, eigenen Contest auf die Beine zu stellen aber zum Großteil um in den Augen der Stadt einfach ernster genommen zu werden. Die Eltern sehen dass es einen lokalen Verein gibt, deswegen lassen sie ihre Kinder eher aufs Rollbrett los- „Es soll doch schließlich auch für den Nachwuchs gesorgt sein“. ![]() Als Schriftführer sollte man nicht nur gut schreiben können, schöne crooked grinds sind auch von Vorteil- Jan Heim
- Die Mustersatzung aus dem Internet ORDENTLICH prüfen und möglichst wenig eigene Formulierungen einbauen. Die Fehler kosteten nämlich die meiste Rennerei zu den Ämtern. - Klar sollte sein, dass Arbeitsteilung immer von Vorteil ist, also genügend Leute mit an Bo(a)rd holen. - Dem Finanzamt im Arsch treten, damit es schneller vorwärts geht. Die lassen sich gerne mal ein bisschen Zeit und melden sich einfach nicht. Deswegen immer schön nerven. - Ordentlich kleiden wenn man sich um die Vereinssachen kümmert, egal ob Gespräch mit der Bürgermeisterin oder Eröffnung eines Vereinskontos. Polohemd aus dem Schrank holen ,Kragen aber bitte unten lassen und die abgefahrene Skateschuhe sollten zu Hause bleiben.
Damit soetwas in Zukunft öfters passiert, dann auch legal. Andi mit einem fs nosegrind...
![]() Andi Wolff-sw kickflip
![]() Andi Wolff-bs tailslide kickflip off- mit dem Trainer des ersten Rollkultur Hattingen e.V.'s klappt es doch direkt besser-Nils Bobe
„Wenn Bürokratie nervt, dann gründet einen Verein und vernichtet die Bürokraten mit ihren eigenen Waffen.“ Andi Wolff
Andi Wolff - Vorstandsvorsitzender http://rollkultur.blogspot.com/ ![]() Andi mit einem layback fs boardslide, welcher zur allgemeinen Nachwuchsförderung von nöten gewesen ist.
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