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Band: STONERIDER
Titel: "Three
Legs Of Trouble"
Medium, Label: CD, Trustkill Records/SPV
Ihr dürft schonmal euren Ford Mustang auftanken gehen,
denn mit den Stonerider’s wird die nächste Fahrt in die Wüste
bestimmt einige Tage dauern. Fettester Stonerrock der Extraklasse
wartet hier auf euch!
Hier wartet das Debütalbum der
StoneRider auf Euch, die absolut gar nichts anbrennen lassen. Wer auf
dreckigen, sandigen, hochprozentigen Wüstenrock steht, wird hier
bestens bedient. Einlegen, aufs Gas treten und soviel Spaß
haben wie seit Led Zeppelin und AC/DC nicht mehr.
Dass diese
Rocker Ärger machen, ist bereits klar, bevor die Scheibe in der
Anlage rotiert. Und weil zwei Beine zu wenig Ärger machen
können, haben sie sich für den Titel “Three Legs Of
Trouble” entschieden. Eventuell habt ihr schonmal von StoneRider
gehört, denn früher machten sie unter dem Namen Fight Paris
die Bühnen dieser Welt unsicher. Und im Jahr 2008 hat sich
eigentlich daran nicht viel geändert. Die Bandmitglieder sind
dieselben wie damals und auch dem Label sind sie treu geblieben. Aber
allerdings ziehen Sie nun die Retrorockschublade bis zum Anschlag
heraus, während sie früher nur mit dem Südstaatenrock
geflirtet haben. Trotz allem ist der Sound im Großen und Ganzen
eigentlich derselbe geblieben. Ich denke die Umbenennung war eine
gute Entscheidung, denn wer um alles in der Welt würde hinter
Fight Paris eine Stonerrockband erwarten? Das hört sich doch
viel eher nach einer weinerlichen Emoformation an.
Fakt ist
also, dass StoneRider ihrem Namen alle Ehre machen und derart
groovige Tracks raushauen, die vor Sand, Staub und lauten Motoren nur
so strotzen. Songtitel wie “Ramble Down”, “Wild Child” und
“Bad Lovin’ Never Felt So Good” sagen eigentlich schon (fast)
alles und die Jungs tun auch alles dafür, dass dieser erste
Eindruck nicht anderweitig zerstört wird. “Hair Of The Dog”
ist beispielsweise ein gelungenes Cover eines Nazareth Klassikers und
diese unvergesslichen Riffs finden in den grossartigen Stonerhooks
ein zufriedenes Zuhause. Die Stars in der Manege sind hierbei der
Gitarrist und der Sänger, der die Vocals in Richtung Axl Rose
biegt, während der Drummer und der Basser ihr Bestes geben, um
diesen Klassiker in ein interessantes Licht zu rücken.
Jedenfalls hört sich jeder der Songs so dermassen endgeil an,
dass man die Stereoanlage am liebsten bis zum Anschlag aufdrehen und
Luftgitarre spielend im Wohnzimmer rumhüpfen würde.
FAZIT: Schreibt Euch den Namen StoneRider mal ganz dick
hinter die Backen…nein, nicht die Arschbacken…Dieser Silberling
überflutet jede Location mit einem Road-Movie Feeling und einer
unglaublich infizierenden Rock’n Roll Note, die einem einfach eine
supergute Zeit beschert. Absolut grosses Kino und sicher das
Highlight jeder Radio Rockshow…aufdrehen, abgehen und die Gegenwart
hinter sich lassen! Dieses Quartett aus Atlanta kickt alle Ärsche!
Back from the dead…
Mehr Infos:
Listen To Stonerider@Myspace, Trustkill
Records Website
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